Fesselnder Roman rund um Barbarossa und Heinrich der Löwe

Von: irismaria

Es gibt verschiedene Arten von historischen Romanen. Manchmal erzählt erzählen Sie das Leben einer historischen Persönlichkeit nach oder eine fiktive Geschichte auf historischem Hintergrund die in der Vergangenheit spielt. Es gibt aber auch Romane in denen sich beides vereinigt also in denen es um das Leben fiktive Charaktere geht die aber in enger Beziehung zu historischen Persönlichkeiten stehen die tatsächlich gelebt haben.

Ein solcher Roman ist "Der Löwe des Kaisers (Der Fall)", der zweite Teil der Saga von Cornelia Kempf. Im Mittelpunkt der Geschichte, die im 12 Jahrhundert spielt, stehen die Zwillingsbrüder Gunnar und Einhard von Arsberg. Gunnar ist Ritter im Gefolge des Kaisers Friedrich Barbarossa während Einhard ein Lehnsmann des Herzogs Heinrich des Löwen ist, der ihm Gut Mersburg als Lehen gegeben hat. Dort wird Einhards friedliches Familienleben gestört, denn Walter von Gerlingen will ihn für den Ehebruch mit seiner Frau zur Rede stellen und gegen ihn kämpfen. Es kommt zu einer Konfrontation mit weit reichenden Folgen. Währenddessen kämpft der Kaiser in der Lombardei und sendet Gunnar als Kundschafter in die Stadt seiner Feinde, wo er enttarnt wird. Mir hat schon der erste Teil der Geschichte sehr gut gefallen und dieser steht ihm in Nichts nach.
Neben der sehr interessanten erzählten Historie um den Streit zwischen Kaiser und Herzog um die Macht ist es vor allem die spannende und bewegende Geschichte der zwei Brüder und ihrer Frauen und Kinder, die mich hat mitfiebern lassen. Nebenbei erfährt man wieder viel über das Leben im 12. Jahrhundert und die verschiedenen Möglichkeiten der Konfliktbewältigung. Viel zu schnell waren die 700 Seiten des Buches gelesen und nun heißt es warten auf den nächsten Teil.
 
Mein Fazit: für Freunde historischer Romane ist dieses Buch absolut zu empfehlen, allerdings empfiehlt es sich zuerst den ersten Teil zu lesen, damit man die Vorgeschichte kennt.

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